Bericht von der Anhörung der HPA zum Thema Deponie in Kirchsteinbek am 23.06.09

Eingeladen hatte der Grundeigentümer Verein Billstedt zu einer öffentlichen Anhörung mit Vertretern der HPA zum Thema der geplanten Deponie in Kirchsteinbek. Die HPA war mit drei Vertretern erschienen. (Herr Kaschel,,Herr Emsländer und Frau Dr. Maaß)

Zur Überraschung aller Teilnehmer der Veranstaltung verkündete der Vertreter der HPA Herr Kaschel in seinem Vortrag eine neue Herangehensweise. Die HPA führt ab sofort ein ergebnisoffenes Standortsuchverfahren durch. Im Rahmen dieses Suchverfahrens ist das Altspülfeld Kirchsteinbek lediglich ein möglicher Standort unter anderen. Die folgenden Punkte werden dabei berücksichtigt:


  • Ein unabhängiger Gutachter wird bis zum Jahresende 2009 die ergebnisoffene hamburgweite Standortsuche durchführen

  • Die Kriterien werden mit den zuständigen Behörden BSU und BWA abgestimmt.

  • Zusätzlich werden die maßgeblichen Umweltverbände an der Kriterienabstimmung beteiligt.

  • Im Juli 2009 beginnt das Standortsuchverfahren. Es bezieht das gesamte Stadtgebiet Hamburgs mit ein. Das Ergebnis soll bis Ende 2009 festliegen.


Dies bedeutet, dass sich das Planfeststellungsverfahren bis in das Jahr 2011 verschieben wird.

Soweit so gut. Das Mißtrauen der Billstedter gegenüber den neuen Plänen der HPA kam in der anschließenden Diskussion zum Ausdruck. Insgesamt lässt sich jedoch feststellen:

Billstedt hat  Zeit gewonnen. Insofern hat sich der bisherige Widerstand gegen die Schlickdeponie der engagierten Billstedter doch ausgezahlt.

Die neuen Pläne werden auch in einer -> Pressemitteilung der HPA wiedergegeben

Der Arbeitskreis „Kein Schlick in Billstedt“ bedankt sich beim Grundeigentümer Verein Billstedt,dass er diese Veranstaltung ermöglicht hat.


Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 24. Juni 2009 )