Bei der Frage ob METHA-Schlick auf dem Altspülfeld
Kirchsteinbek entsorgt werden soll, taucht auchimmer die Frage nach alternativen Entsorgungsmöglichkeiten dieses
Abfallproduktes auf. Eine besonders innovative Alternative stellt die so
genannte Schlickkonditionierungdar, die
auch als Schlickverflüssigung bezeichnet wird. Dieses Verfahren wurde von Herrn
Dr. Greiser (Fa.INNOVISION) auf unserer Veranstaltung am 11.11.2008 vorgestellt. Bei diesem Verfahren ist es nicht
mehr erforderlich die Hafenbecken auszubaggern. Der Schlick wird dort belassen
wo er anfällt und so behandelt, dass ein Gemisch aus Wasser und Schlick entsteht, welches
schiffbar ist. Auf diese Weise erreicht man eine deutliche Reduzierung des
Sedimentaufkommens im Hafen. Das Verfahren wird in den Seehäfen Emden,
Bremerhaven und Rotterdam schon erfolgreich angewendet.
Die HPA hat nun begonnen im Hamburger Hafen eine Erprobung
dieser Methode durchzuführen. Auch die Politik beschäftigt sich mit diesem
Thema, wie es in einem Interview mit dem Wirtschaftsminister Schleswig-Holsteins
Werner Marnette nachzulesenist. (->Interview Welt)
Es entsteht somit die Hoffnung, dass in nicht all zu ferner Zukunft auf eine Enstorgung des Hafenschlicks an Land fast ganz verzichtet werden kann.
Als weitere Infos stehen die folgenden Dateien als Download
zu Verfügung:
Die HPA (die ehemalige Behörde für Strom- und Hafenbau) plant auf dem Altspülfeld Kirchsteinbek eine Schlickdeponie
einzurichten. Auf dieser Seite gibt es Informationen rund um das
Altspülfeld Kirchsteinbek.Sie soll dazu dienen, dass sich die Bürger
Billstedts eine Meinung zu diesem Thema bilden können.