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Ein Geschenk für Billstedt ? |
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In den folgenden Jahren
erwartet Billstedt dann täglich bis zu 150 LKW's zusätzlich, die den zu
deponierenden Schlick anliefern werden und langsam einen Schlickberg auf dem
Gelände wachsen lassen. Dieser Berg würde nicht nur das Landschaftsbild
nachhaltig beeinflussen sondern hätte auch Einfluss auf das Mikroklima in der
Umgebung dieser Deponie. Solche Einflüsse sind zum Beispiel in der Umgebung von
Tagebauen beobachtet worden. Eine Zunahme von Lärm, Staub und Windbelastungen
sind für die Anwohner des Geländes zu erwarten. Im Gegensatz zu den Deponien
Francop und Feldhofe, wird diese Deponie direkt im Norden an ein dicht
besiedeltes Gebiet angrenzen.
Der Schlickberg wird einen
erhöhten Druck auf den im Altspülfeld befindlichen Stauwasserkörper ausüben. Das
Altspülfeld wird dadurch ausgepresst wie ein Schwamm. Eine Gefährdung des Grundwassers,
die bisher scheinbar noch nicht stattgefunden hat, ist dann nicht mehr
auszuschließen. Die HPA hat sich noch nicht geäußert, wie diesem Problem
begegnet werden kann. Dies alles vor dem Hintergrund, dass die Deponie im
Wasserschutzgebiet Billstedt liegen wird.
Alles in allem kann man
sagen: Kein Gewinn für Billstedt
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 5. August 2007 )
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