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Die fortschreitende Elbvertiefung erbringt immer neue und größere Mengen an Baggergut, das auf immer knapper werdenden Flächen entsorgt werden muss. Der HPA (Hamburg Port Authority - Nachfolgerin der Behörde für Strom und Hafenbau) stehen immer weniger Deponieflächen zur Verfügung, da die derzeit genutzten Flächen Francop und Feldhofe in absehbarer Zeit gefüllt sein werden. Es muss also Ersatz her, Ersatz der innerhalb der Hamburger Stadtgrenzen kaum noch zur Verfügung steht. Aus diesem Grunde plant die HPA das Altspülfeld Kirchsteinbek in eine Schlickdeponie umzuwandeln. Auf dieser Deponie sollen die Hafensedimente eingelagert werden, die in Finkenwerder in der METHA-Anlage aus entwässertem Schlick entstehen.
Bisherige Planungen gingen davon aus, dass das Altspülfeld Kirchsteinbek nach einer Sanierung in ein Naherholungsgebiet umgewandelt werden sollte. Da eine Sanierung wegen nachrangigen Handlungsbedarfs derzeit nicht geplant sei,so argumentiert die HPA, würde die Fläche der Bevölkerung auf absehbare Zeit nicht zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund würde für die Bürger in Billstedt und die HPA durch die Umwandlung des Altspülfeldes in eine Deponie eine „Win-Win" Situation entstehen, da nach Abschluß der Schlickeinlagerungen in die Deponie das Gebiet in ein Naherholungsgebiet umgewandelt werden soll. Dies würde dann im Jahre 2025 der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die HPA selber hätte damit ihr Problem der Schlickentsorgung auch für das nächste Jahrzehnt gelöst.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. August 2007 )
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