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Geschichte des Altspülfeldes Kirchsteinbek Drucken E-Mail

 

rohrknick.jpgEin Rohr mit zerdellten Flansch ist stummer Zeuge dessen, was hier im Zeitraum zwischen 1959 - 1982 geschah:

Hafenschlick wurde unentwegt in das Gelände südlich des Steinbeker Weges und der B5 eingespült.

Neben Hafenschlick wurden auch Flugasche, Filterasche, Sielschlämme und Produktionsrückstände aus Hüttenbetrieben in dem Spülfeld eingelagert.

Zeitzeugen berichten, dass während der aktiven Einlagerungsphase die Anwohner des Spülfeldes häufig über Staub und Lärmbelästigungen klagten. 

 

Nachdem das Spülfeld gefüllt war, wurde es sich selbst überlassen, wie dies mit den meisten der über hundert anderen Spülfelder in Hamburg geschah.

Der Eigentümer des Geländes ist aufgrund seiner Geschichte die HPA (HAMBURG PORT AUTHORITY die ehemalige Hafenbehörde) .

 

Seit dem Jahre 2001 gibt es Pläne das Altspülfeld nach einer Sanierung in ein Naherholungsgebiet umzuwandeln.

 

  Nähere Angaben über die historische Entwicklung des Altspülfeldes finden sich in der Diplomarbeit "Nutzungsmöglichkeiten und Eigenschaften des Altspülfeldes Kirchsteinbek/Hamburg" von Markus Heidsieck/TU Berlin aus dem Jahr 1996. Prof. Miehlich vom Institut für Bodenkunde der Uni Hamburg hat uns diese Arbeit freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 21. Oktober 2007 )
 
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