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Weitere Offene Briefe Drucken E-Mail

Bisher gibt es noch keine Antwort auf unseren -> offenen Brief an den Landesvorstand der GAL und die Senatorin Hajduk . Wir geben aber nicht auf und veröffentlichen hiermit zwei weitere offene Briefe unseres Arbeitskreises:

->>  Offener Brief an Frau Senatorin Hajduk

->>   Offener Brief an die HPA

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26. Dezember 2008 )
 
Offener Brief an die GAL Hamburg Drucken E-Mail

Billstedt wehrt sich -> Unterstützen Sie unsere Aktivitäten

Bericht von der Mahnwache am 31.10.

Offener Brief zum Thema Altspülfeld Kirchsteinbek an den

Landesvorstand der GAL-Hamburg und die Senatorin Frau  Hajduk

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Glaubwürdigkeit der GAL wurde durch die Ereignisse um die Genehmigung des Monsterkraftwerkes Moorburg und durch das Einknicken bezüglich der Elbvertiefung stark erschüttert. Uns ist jedoch klar, dass Ihnen diese Suppe mit Moorburg vor allen Dingen von Ihrem jetzigen Koalitionspartner eingebrockt wurde, indem dieser vor der Wahl Fakten geschaffen hat. Sie als GAL sind jetzt aber gerade dabei zusammen mit Ihrem Koalitionspartner Fakten für das Altspülfeld Kirchsteinbek zu schaffen, wenn Sie sich nicht umgehend auf die folgende Passage in ihrem Koalitionsvertrag besinnen:

 

Die Koalitionspartner stimmen darüber ein, dass zum Themenkomplex Baggergutunterbringung auf der Fläche des Altspülfeldes Kirchsteinbek mögliche Alternativen ergebnisoffen geprüft werden.

 

 

Die HPA plant für den November dieses Jahres 95 Bohrungen mit schwerem Gerät auf dem Altspülfeld Kirchsteinbek (Fläche 42 ha), um die Belastbarkeit des Untergrundes zu untersuchen. Dieses bedeutet, die Bohrungen werden in einem Abstand von ca. 50 m durchgeführt. Hierbei müssen 4 ha Baumbestand geopfert werden, die in einem Landschaftsschutzgebiet liegen. Auf dem Gelände haben sich in den letzten 30 Jahren wertvolle Biotope gebildet, welche durch die Baumfällungen völlige zerstört werden. Viele bedrohte Tierarten von Fledermäusen, speziellen Amphibienarten bis hin zu bedrohten Vogelarten haben hier einen neuen Lebensraum gefunden. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das Vorkommen des Wachtelkönigs auf dieser Fläche, der unter dem besonderen Schutz der  Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (92/43/EWG)  steht. Dieses ist im Brutvogel Atlas Hamburg dokumentiert.

 

Mit dem Eingriff, der von der Behörde Ihrer Senatorin Hajduk genehmigt wurde, werden demnach Fakten geschaffen, die demnächst,  wenn die neue Schlickdeponie Kirchsteinbek Realität geworden ist, nicht nur Tiere sondern auch Menschen betreffen wird. Ein sozial und ökologisch  benachteiligter Stadtteil wie Billstedt erhält ein weiteres Geschenk von der Stadt Hamburg. Billstedter Bürger dürfen dann 20 Jahre in unmittelbarer Nähe einer Schlickdeponie leben, damit die Stadt Hamburg die Lösung ihres Hafenschlick-Problems um 20 Jahre vertagen kann. Billstedt erhält mit dieser Deponie die einzige Schlickdeponie Hamburgs, die in unmittelbarer Nähe eines dicht besiedelten Wohngebietes liegt. Bei der Politik herrscht die Meinung vor, die Bevölkerung Billstedts würde sich ein weiteres Naherholungsgebiet wünschen, welches dann nach ca. 20 Jahren zur Verfügung stehen würde. Wir können Ihnen versichern: Dem ist nicht so.

 

Wenn die GAL einen Teil Ihrer Glaubwürdigkeit zurück erlangen will, dann sollten Sie sich umgehend dafür einsetzen, dass hier keine Fakten geschaffen werden, bevor nicht eine ernsthafte Überprüfung aller Alternativen zur Baggergutunterbringung und -verringerung stattgefunden hat. Dies erfordert einen umgehenden Stopp der Bohrungen auf dem Altspülfeld.

 

Dann wird Billstedt kein zweites Moorburg.

 

Sie sind herzlich eingeladen an unserer Mahnwache am Altspülfeld Kirchsteinbek am 31.10.2008 um 18:00 teilzunehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Arbeitskreis „Kein Schlick in Billstedt“

 

www.kein-schlick-in-billstedt.de

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. November 2008 )
 
HPA bedroht den Lebensraum des Wachtelkönigs Drucken E-Mail

Billstedt wehrt sich -> Unterstützen Sie unsere Aktivitäten

Wachtelkoenig.jpg Im Laufe der letzten 30 Jahre hat sich auf dem Altspülfeld eine Schützenwerte Ansammlung verschiedener Biotope gebildet. Hierbei spielte auch das benachbarte Naturschutzgebiet Boberg eine gewisse Rolle. So kam es, dass die Fauna und Flora dieses Gebietes, sich auch auf dem Altspülfeld ausbreitete. Neben vielen anderen Arten haben dort auch Vogelarten wie der Eisvogel, der Mäusebussard und der Wachtelkönig einen neuen Lebensraum gefunden.

Die HPA bedroht, durch die jetzt in die Wege geleiteten Bohrungen, den Lebensraum dieses schützenswerten Vogels. Der Wachtelkönig ist in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als stark gefährdet eingestuft. Der Wachtelkönig Crex crex unterliegt nicht nur deutschem Artenschutzrecht und wird nicht nur hier als Rote Liste-Art geführt, sondern diese Art ist eine der weltweit in ihrem Bestand gefährdeten Vogelarten, die in Mitteleuropa vorkommen und unterliegt auch sehr strengen übernationalen Schutzbestimmungen, u.a. durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (92/43/EWG) und die Berner Artenschutzkonvention. Dass dieser Vogel auf dem Altspülfeld vorkommt,geht aus einer Untersuchung der Vogelschutzwarte Hamburg hervor. -> Download

Wir fordern den sofortigen Stop der Bohrungen auf dem Altspülfeld. 

Was die HPA hier macht, ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Mensch zu Gunsten des ökonomischen Fortschrittes unverantwortlich in die Natur eingreift. Aus diesem Grunde hatte der Arbeitskreis Schlick Ende letzten Jahres die Patenschaft für den Film „Unser Planet“ auf dem Filmfestival „über Morgen“ übernommen, der sich auf drastische Weise mit diesem Thema befasste.

Am 11.11.2008 wird dieser Film "Unser Planet" im Kulturpalast Billstedt um 19:30 noch einmal gezeigt. Im Anschluss daran findet eine Podiumsdiskussion mit Vertretern vom BUND, eAktivoli, BSU und Bezirk Hamburg Mitte statt.

 
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. November 2008 )
 
Billstedt wie Moorburg Drucken E-Mail

Die BSU genehmigt der HPA trotz vieler Billstedter Protestbriefe das Abholzen von 2,5 ha Baumbestand. Das Bohrgerät ist auch schon in Billstedt eingetroffen.

Bohrer.jpg

 So sieht die Schwarz-Grüne Suche nach alternativen Deponieflächen zum Altspülfeld Kirchsteinbek aus. 

Danke Frau Hajduk.

Billstedt wehrt sich weiter. Download für Protestschreiben an die BSU

 

  Nächstes Treffen des Arbeitskreise am 16.10.2008

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. Oktober 2008 )
 
Bericht vom Regionalausschuss Billstedt am 7.10.2008 Drucken E-Mail


Billstedt wehrt sich. Download für Protestschreiben an die BSU

Das hatten die Politiker im Regionalausschuss Billstedt seit seinem Bestehen noch nicht gesehen. Mindestens 100 Billstedter Bürger nahmen am 7.10.2008 im Zuhörerbereich Platz, um sich den Bericht der Bestandsanalyse zur geplanten METHA-Schlick Deponie (METHA-Schlick ist Hafenschlick der in der METHA Anlage der HPA aufbereitet wurde) auf dem Altspülfeld Kirchsteinbek anzuhören, der von Vertretern der HPA vorgetragen wurde.

 

 

Was dann kam, war aber kein Bericht zur Bestandsanalyse sondern eher ein Bericht darüber, wie sich die HPA die zukünftige Gestaltung der METHA-Schlick Deponie auf dem Altspülfeld Kirchsteinbek vorstellt. Am Ende des Vortrags wurde dann auch die schon bekannte Notwendigkeit von ca. 60 Bohrungen auf dem Altspülfeld Kirchsteinbek angesprochen, um die Standfestigkeit und die Belastung des Geländes zu untersuchen. Das dabei ein „paar“ Bäume gefällt werden müssten, würde in der Natur der Sache liegen, da die Arbeiten ja mit schwerem Gerät durchgeführt würden. Die Abbildung gibt die Verteilung der geplanten Bohrlöcher wieder.

Bohrplan.jpg

 

 

Nach dem Vortrag wurden vom Vorsitzenden des Ausschusses sowohl Fragen von Ausschussmitgliedern als auch aus dem Publikum   zugelassen.

 

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Billstedt wehrt sich. Download für Protestschreiben an die BSU

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 20. Oktober 2008 )
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